Das Türkei-Hörbuch
Eine Reise durch die türkisch-osmanische Kulturgeschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart - mit zahlreichen Musikbeispielen aus dem Kulturkreis.

Autor: Martin Greve
Sprecher: Ercan Durmaz

Künstlerisch gestaltete CD-Edition in festem Bucheinband von Roswitha Rösch
16seitiges Beiheft, Zeittafel, farbige Abbildungen
1 CD, 78 Minuten, Preis: € 24,- hier bestellen

ITB BuchAward

In der Kategorie „DestinationsAwards Reiseland Türkei“ wird der ITB-BuchAward dem Hörbuch „Türkei hören“ von Martin Greve verliehen - stellvertretend für die gesamte Hörbuch-Reihe "Länder hören - Kulturen entdecken" aus dem Silberfuchs-Verlag.
Begründung der Jury: "Wir sind auf eine Reihe mit Reise-Hörbüchern gestoßen, die spannend wie ein Abenteuerfilm sind - die Reihe „Länder hören – Kulturen entdecken“ aus dem Silberfuchs-Verlag. Im Hörbuch „Türkei hören“ wird die Kulturgeschichte des Landes in Text und Musik so faszinierend vom Musikethnologen und Landeskenner Martin Greve erzählt, dass es eine Lust ist, zuzuhören. Und das nicht nur einmal. Wir vergeben einen ITB BuchAward 2010 für die gesamte Reihe und speziell für das
Hörbuch „Türkei hören“ an den Silberfuchs-Verlag."
Volkhard Bode, Journalist und Laudator ITB BuchAward

Hoerproben_Tuerkei

Wie kaum eine andere Region der Welt ist die Türkei von kulturellen Vermischungen geprägt. In Zentralasien übernahmen die ersten nomadischen Türken den Islam und damit auch Teile arabischer und persischer Kultur. Die nach Westen ziehenden Turk-Stämme trafen auf das reiche kulturelles Erbe Altanatoliens und des griechischen Byzanz.

Der Autor und Türkei-Kenner Martin Greve macht vertraut mit den alten Sagen, mit mystischen und volkstümlichen Dichtern wie Mevlânâ und Yunus Emre, mit den kulturell vielfältigen Liedern und Tänzen in Anatolien, er enthüllt Geheimnisse um Wirbelnde Derwische und mächtige Janitscharenkapellen.

Der beliebte Schauspieler Ercan Durmaz erzählt, wie aus der christlichen Hagia Sophia eine muslimische Moschee wurde und in Istanbul die städtisch-islamische Kultur aufblühte, vor allem mit den Palästen und Moscheen des bedeutenden Baumeisters Mimar Sinan, der u. a. unter Sultan Süleyman dem Prächtigen wirkte. Kalligrafie, osmanische Dichtung, Musik und Miniaturmalerei prägten das Reich ebenso wie die westeuropäische Kultur, die im 19. Jahrhundert u. a. mit der Oper Einzug in Istanbul hielt. Mit der Ausrufung einer neuen Republik 1923 definierte sich die Türkei als europäischer Nationalstaat. Dichter wie Nazim Hikmet brachten die westliche Moderne in die türkische Lyrik, Ahmed Adnan Saygun komponierte zeitgenössische Musik. Die Istanbul-Biennale und der Literatur-Nobelpreis für den Schriftsteller Orhan Pamuk zeigen die Türkei heute als Zentrum innovativer und anspruchsvoller Kultur.

01 Nomaden und Schamanen: Türken in Zentralasien
02 Islamisierung: Die Verschmelzung zweier Kulturen
03 Der erste türkische Dichter Anatoliens: Yunus Emre
04 Mehmet II. und die Hagia Sophia: Glanz und Untergang von Byzanz
05 Konstantiniye: Mimar Sinan und die städtische Kultur der Osmanen
06 Die Schönheit der Schrift: Kalligrafie und Dichtung
07 Mevlevi: Der Orden der "Wirbelnden Derwische"
08 Koran mit Saiten: Die traurigen Lieder der Aleviten
09 Janitscharen: Der Schrecken Europas
10 Die Tulpenzeit: Buchkunst und Miniaturen
11 Die 72 Nationen: Das Mosaik von Anatolien
12 Populäre Geschichten: Karagöz und Nasreddin Hodscha
13 Gefühl und Leichtigkeit: Musik am Hof von Selim III.
14 Europa in der Türkei: Militärreformen und Giuseppe Donizetti
15 Die Türkei in Europa: Orient oder kranker Mann am Bosporus
16 Mustafa Kemal Pascha (Atatürk): Die Türkische Republik
17 Die neue Sprache: Nazim Hikmet
18 „Türkische“ Musik: Ahmed Adnan Saygun und die Baglama
19 Film und zeitgenössischen Kunst:
Yilmaz Güney und die Istanbul Biennale
20 Orhan Pamuk: Rückwendung und Aufbruch

ITB Buch Award 2010

Der ITB-BuchAward 2010 wird stellvertretend für die gesamte Hörbuch-Reihe "Länder hören - Kulturen etdecken" aus dem Silberfuchs-Verlag in der Kategorie „DestinationsAwards Reiseland Türkei“ dem Hörbuch „Türkei hören“ von Martin Greve, Sprecher: Ercan Durmaz, verliehen.

Hamburger Abendblatt - Journal

Ja, man hat das Gefühl, die Türkei wirklich zu hören, den Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Man macht eine Reise ins Anatolien der vergangenen Jahrhunderte. Wenn der Hamburger Schauspieler Ercan Durmaz seine angenehme, sonore Stimme erhebt und von den Turk-Stämmen, dem Erbe Anatoliens, von Byzanz bis hin zur modernen Türkei erzählt, fühlt sich der Hörer entführt in eine andere Zeit, eine andere Welt: Er riecht förmlich die Tulpen im Vorgarten der Blauen Moschee in Istanbul, genießt die Aussicht auf den Bosporus vom Topkapi-Palast aus und sieht, wie sich die Derwische, die türkischen Mystiker, in Konya drehen.

Grundschule-Themenheft Türkei 2-2010

Martin Greve gelingt es in ganz besonderer Weise, diese Vielfältigkeit und zugleich Besonderheit türkischer Kultur ins Ohr und ins Herz zu bringen. Dieses Hörbuch ist für alle ein Muss, die irgendwie und irgendwas mit "den Türken" zu tun haben.

Generalanzeiger Bonn

Dem Musikwissenschaftler und ausgewiesenen Türkei Kenner Martin Greve ist ein ebenso stimmungsvolles wie unterhaltsames und informatives Hörbuch zur türkischen Kulturgeschichte gelungen. Dazu gibt es über 50 sorgsam ausgewählte Musikbeispiele. Sie machen die wundervoll melancholische Grundstimmung der Türkei hörbar.

BR2-Notizbuch

Die Dramaturgie des Hörbuchs erschließt die Atmosphäre eines Landes über die Ohren und stimuliert die Fantasie. Mit angenehmer Stimme vermittelt der renommierte Schauspieler Ercan Durmaz, der schon im Film Kanack Attack mitwirkte, die osmanisch-türkische Kulturgeschichte auf authentische Weise.

Augsburger Allgemeine

Die CD "Türkei hören" lädt dazu ein, unvoreingenommen Musik und Literatur der Türkei zu genießen.

NDR Kultur

Eine kenntnisreiche Aufarbeitung der türkischen Kulturgeschichte.

hoerbuch-kritiken.de

Ein Hörbuch, das den Horizont erweitert. Den Hörer erwartet ein reiches Spektrum, welches ihn nicht wenige Male überraschen wird. Sehr schön sprecherisch umgesetzt kann es uneingeschränkt dem interessierten Hörer empfohlen werden.

Radioropa - Hörbuchcafé

Eine sehr gut gemachte, gelungene Produktion und eine ideale Gelegenheit, wenn Sie sich mit dem Gastland der diesjährigen Buchmesse auseinandersetzen möchten. Hier mehr ... [4.559 KB]

www.titel-magazin.de

Als Sprecher der Hörreise fungiert der deutsch-türkische Schauspieler Ercan Durmaz, der mit ruhigem, zurückhaltendem Timbre durch die Kulturgeschichte der Türkei führt. Seine nahezu zärtlichen Gedichtrezitationen zählen zweifelsohne zu den schönsten und fragilsten Momenten des Türkei-Hörbuchs. Durmaz erfasst stimmlich die Vielfalt einer Kultur, die römische, griechische und asiatische Wurzeln in sich vereint und sich bis heute so multikulturell präsentiert. Das Türkei-Hörbuch präsentiert die Vielfalt der kulturellen Strömungen der Türkei nebeneinander...

www.roterdorn.de

Das traditionelle Erbe der türkisch-osmanischen Kultur wird mit vielen Originalzitaten aus der Literatur und über fünfzig Klangbeispielen zur türkischen Musikkultur belegt. Eindringlich werden die Informationen zu Geschichten und Kultur seines Heimatlandes vermittelt. Der besondere Reiz daran ist, dass sich das ganze nicht nur wie eine sture Aufzählung von Fakten anhört, sondern ineinander übergreift. Nimmt man dazu noch das 24-Seitige Booklet zur Hand und betrachtet sich die Bildbeispiele bekommt man einen eindrucksvollen Einblick, der Lust auf mehr macht. Die Texte zeugen von sehr viel Respekt und Neugier gegenüber der besprochenen Kultur.

www.codexflores.ch

Wie Vorurteile abgebaut, Fehlbilder korrigiert werden können, erweist sich nachdrücklich im Text des Türkei-Kenners Martin Greve. Einen der ältesten Kulturräume der Welt, geprägt durch Vermischungen von nomadischer und städtischer Kultur, von Christentum und Islam, lässt der Sprecher Ercan Durmaz erleben. Im farbigen, opulenten Mosaik, zu dem auch über sechzig Musikbeispiele des türkischen Labels Kalan erklingen, erscheinen grosse Geister aus Religion, Dichtung, Baukunst, Kalligrafie, Schauspiel, treten Emire und Sultane auf, Janitscharen-Kapellen und die Wirbelnden Derwische. Eine Erkenntnis der Aleviten: «Was immer du suchst, such es in dir selbst.»

Förderer

Robert Bosch Stiftung

Sponsor

Springer & Jacoby, Werbeagentur GmbH & Co. KG

Wissenschaftliche Beratung

- Prof. em. Dr. Klaus Kreiser, Lehrstuhl für Türkische Sprache, Geschichte und Kultur,
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
- Uwe Becker: www.osmanischesreich.de

Kalan Müzik
Abdurahim Hamidov: Karagöz, CD 077; Hasret Gültekin: Avşar Havası, CD 077; Anonym: Beydağı’nın Başı Kardır Borandır, von Cengiz Özkan, CD 196; Anonym: Nişabur Peşrevi, Ensemble Bezmârâ, CD 296; Sadullah Ağa: Bayatiaraban Beste, Kültür Bakanlığı Istanbul Devlet Klasik Türk Müziği Korosu, CD 358; Selim III.: Hüzzam Şarkı, Kültür Bakanlığı Istanbul Devlet Klasik Türk Müziği Korosu, CD 358; Muhlis Akarsu: Kula Kulluk Yakışır mı?, Arif Sağ, CD 105; Arif Sağ: Improvisation, CD 105; Anonym: Gülbenk, Rumeli Bektaşîler CD 190; Anonym: Derdim çoktur hangisine yanarım, Erkan Oğur / Ismail Demircioğlu, CD 86; Tanburi Isak: Yişlah Mişamayin, Maftirim Ilahiler Korosu, CD 234; Azkir Hasde El: Uşşak Ilahi, Maftirim Ilahiler Korosu, CD 234; Anonym: Gulokê, Männer aus Pinyanişî, CD 317/318; Anonym: Polka, Golden Horn Ensemble, CD 38; Recep Birgit: Oduncular Dağan Odun Indirir, Golden Horn Ensemble, CD 38; Guatelli Paşa: Osmaniye Marş, The London Academy of Ottoman Court Music, CD 177; Guiseppe Donizetti: Macidiye Marşı, Aydın Karlıbel, CD 234; Liszt: Grande Paraphrase, Aydın Karlıbel, Kalan 234; Anonym: Hayat, Seyyan Hanım, CD 50; Erdem Buri: Onlar, Tülay German, CD 142; Âşık Veysel: Kara Toprak, CD 235 – 236; Anonym: Suda Balık Oynuyor, Talip Özkan, CD 78; Evrim Demirel: Four Folksongs from Anatolia, Atlas Ensemble, CD 383; Anonym: Kuşçınar, T. Alimatov, CD 077

Bezugsadresse:
Kalan Müzik
IMÇ 6. Blok No: 6608
Unkapanı – Istanbul
www.kalan.com

Celestial Harmonies 13154-2: Music of Islam, Ensemble Nail Kesova
Itrî Efendi: Tekbir; Koran; Nail Kesova (Rezitator); Anonym: Improvisation, Osman Aksu; Anonym: Improvisation, Mahmut Bilki; Sultan Veled: Şem-i Rûhuna cismimi pervane düşürdüm
www.harmonies.com

Archiv Produktion/Deutsche Grammophon: Universal Music Group
Anonym: Nevâ Ilâhî, Introduction, Ensemble Sarband; W. A. Mozart: Overture zu „Entführung aus dem Serail“, Concerto Köln, Archiv Prod. 474 992-2 („Dream of the Orient“); Dede Efendi: Yine bir gül-nihâl, Sarband/Concerto Köln, Archiv Prod. 477 5420 („The Waltz“); A. Borodin: Eine Steppenskizze aus Mittelasien, Göteborger SO, N. Järvi, DG 429 984-2
www.umusic.com

CPO 777 043-2: Ahmed Adnan Saygun
Symphonie Nr. 4, op. 53; 3. Satz, / Suite op. 14, 3. Satz, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Ari Rasilainen
www.cpo.de

SympathieMagazin Türkei verstehen, herausgegeben vom Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V., erzählt vom Leben in einem Land zwischen Orient und Okzident – und oft auch zwischen allen Stühlen.

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